Grieder Contemporary eröffnet neue Räume und Salon-Galerie
Terrazzo statt White Cube
Mit seinen Terrazzo Flachdächern und dem direkten Anschluss zum Wald ist das 1956 von Theodor Laubi geplante Haus in Küsnacht bei Zürich ein idealer und spannender Ort für das Entstehen und Ausstellen von zeitgenössischer, internationaler Kunst. Das Haus unterzog sich einer einjährigen Frischzellenkur unter der Leitung der Schweizer Architekten Fuhrimann und Hächler, die sich mit ihrer spektakulären Architektur vor allem in der Kunstszene einen Namen gemacht haben. (Kunsthalle Zürich, Haus Fuhrimann Hächler und Pipilotti Rist, Fischli / Weiss etc., siehe www.afgh.ch)
In dieser zu neuem Leben erwachten Villa verbindet Grieder Contemporary die kommerzielle Plattform einer Galerie mit dem klassischen Salongedanken. Das Privathaus von Damian und Melanie Grieder öffnet sich für Ausstellungen und andere kulturelle Ereignisse und wird zum Treffpunkt von Kunstschaffenden und Kulturinteressierten, von Markt und Kommunikation.
Viermal im Jahr zeigt Grieder Contemporary in den Galerieräumen im Erdgeschoss Ausstellungen zeitgenössischer Kunst, die in Zusammenarbeit mit eingeladenen Künstlern und Galerien verwirklicht werden. Die Künstler sollen die Möglichkeit haben, ihre Arbeiten spezifisch nach den Gegebenheiten des Hauses zu entwickeln und bei Bedarf den Ausstellungsraum auf den Pool-, Dach- oder Außenbereich zu erweitern. Im Hause steht ein Studio zur Verfügung, das zu Produktionszwecken über einen bestimmten Zeitraum auch bewohnt werden kann.
Damian Grieder, gebürtiger Schweizer, war langjähriger Galerist in Berlin und arbeitete zusammen mit Thomas Schulte als Direktor bei der Galerie Franck + Schulte, die als erste internationale Galerie der Nachwendezeit in Berlin gegründet wurde und Positionen wie Rebecca Horn, Richard Artschwager, Sol LeWitt und Alighiero Boetti vertrat. Nachdem Damian Grieder 4 Jahre die Galerie griedervonputtkamer (Nic Hess, Lori Hersberger, Rogalski) in Berlin-Mitte mitleitete, entschloss er sich, eine Brücke zwischen der internationalen Kunstszene seiner Generation und der Schweiz zu schaffen.